EIRENE Friedensdienst e.V.
EIRENE ist ein internationaler ökumenischer Friedens- und Entwicklungsdienst. Die Organisation wurde 1957 gegründet und ist als Träger des Entwicklungsdienstes, des „Anderen Dienstes im Ausland“ (an Stelle des Zivildienstes in Deutschland) und des „Freiwilligen Sozialen Jahres“ anerkannt.
Die Arbeit von EIRENE (griechisch: Frieden) teilt sich in ein Fachkräfteprogramm und einen Freiwilligendienst auf.
Das Fachkräfteprogramm unterstützt nachhaltige Entwicklungsprojekte in Afrika, Lateinamerika und Osteuropa. Die Unterstützung von Menschenrechtsinitiativen, Selbsthilfegruppen und ländliche Entwicklungsprojekte stehen im Zentrum der Arbeit. In den Projekten arbeiten Fachkräfte mit Entwicklungshelfer-Vertrag. Die Schwerpunktländer der EIRENE-Projektarbeit im Süden sind Niger, Tschad, Burundi und Nicaragua.
Im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) fördert EIRENE den gewaltfreien Umgang mit Konflikten und unterstützt vorbeugende Maßnahmen zur gewaltfreien Konfliktlösung.
Im Freiwilligenprogramm gehen jährlich etwa 70 meist junge Menschen ins Ausland, um sich für mindestens zwölf Monate in sozialen und ökologischen Projekten oder in der Versöhnungsarbeit zu engagieren. Dieser Freiwilligendienst kann auch an Stelle des Zivildienstes geleistet werden. Im Rahmen des Friedensdienstes der Älteren steht dieses Programm auch Menschen offen, die nach Familienzeit oder nach dem Berufsleben ihre Kenntnisse sinnvoll einbringen möchten.
EIRENE engagiert sich für soziale Randgruppen wie Obdachlose, Flüchtlinge und Menschen mit Behinderungen. Freiwillige sind aber auch in Lobbyorganisationen tätig, engagieren sich in der Versöhnungsarbeit zwischen Katholiken und Protestanten in Nordirland oder helfen Kindern und Jugendlichen, sei es in Europa, Nordamerika, Lateinamerika oder Afrika.
Weitere Infos unter:
www.eirene.org
